Matthäus-Kirchengemeinde verabschiedet Pastorin Beate Gärtner

Entpflichtung durch Superintendentin Sabine Preuschoff

Pastorin Beate Gärtner wird von Superintendentin Sabine Preuschoff von ihren Aufgaben entpflichtet. Foto: privat/Zentrum für Seelsorge
Pastorin Beate Gärtner wird von Superintendentin Sabine Preuschoff von ihren Aufgaben entpflichtet. Foto: privat/Zentrum für Seelsorge

Am Sonntag, den 28. August 2022, um 10 Uhr verabschiedet die Ev.-luth. Matthäus-Kirchengemeinde Pastorin Beate Gärtner. Im Gottesdienst in der Matthäuskirche am Markt in Lehrte wird die 58-jährige Seelsorgerin von Superintendentin Sabine Preuschoff von ihrem Dienst in der Kirchengemeinde entpflichtet. Pastorin Beate Gärtner wechselt aus persönlichen Gründen und übernimmt mit je einer halben Stelle die landeskirchliche Beauftragung für Schwerhörigenseelsorge sowie die Aufgabe zur Mitarbeit im Kirchenkreis Aurich im Bereich der Verkündigung.

Pastorin Gärtner war zwölf Jahre Pastorin der Matthäusgemeinde. Ihr lag in hohem Maße die bodenständige Verkündigung von Gottes Wort am Herzen. Bei den Amtshandlungen predigte sie ‚aus dem Himmel und von der Erde‘, und bei den ‚Kanzelreden‘ ließ sie Außenstehende über ihren Glauben zu Wort kommen. „Wir danken ihr für ihren Dienst in unserer Gemeinde und wünschen ihr von Herzen Gottes Segen für die Aufgaben, die vor ihr liegen“, schreibt der Kirchenvorstand in seiner Einladung.

Auf ihren Wunsch soll es nach dem Gottesdienst keine Grußworte geben, gerne aber kann ein schriftlicher Gruß übermittelt werden. Auch beim rustikalen Miteinander nach dem Gottesdienst auf der Wiese hinter der Matthäuskirche freut sich Pastorin Beate Gärtner über persönliche Gespräche zum Abschied, beispielsweise mit den vielen Menschen, die sie bei Amtshandlungen begleiten durfte oder mit den Kanzelrednerinnen und -rednern der vergangenen Jahre. Dazu lädt die Kirchengemeinde herzlich ein.

Pastorin Beate Gärtner verlässt die Lehrter Kirchengemeinde, weil ihr Handicap der Schwerhörigkeit sie zunehmend im gemeindlichen Dienst einschränkt, zieht aber auch nach Aurich, weil dort ihr Ehemann als Architekt lebt und arbeitet. „Ich freue mich sehr, dass die Landeskirche mir vor diesem Hintergrund durch neue Aufgaben neue Perspektiven eröffnet“, sagt Beate Gärtner. Im Kirchenkreis Aurich wird sie sich auf die Verkündigung, genauer auf Gottesdienste und Amtshandlungen, fokussieren und kann in der Schwerhörigenseelsorge wichtige eigene Erfahrungen einbringen.

Superintendentin Sabine Preuschoff sagt: „Pastorin Gärtner vermag mit ihrer sehr besonderen Weise der Verkündigung, Menschen in Schwellensituationen wie Taufe, Trauung und Trauer kreativ und lebensnah zu begleiten und das Wort Gottes tröstlich und ermutigend zuzusprechen. Im Miteinander auf Kirchenkreisebene schätze ich ihre kluge kritisch-konstruktive Begleitung. Für die neue Doppel-Aufgabe im Kirchenkreis Aurich und in der Seelsorge wünsche ich ihr von Herzen Gottes Segen.“

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