01.03.2019

Gemeindehaus|Freitag, 01.03.2019, 17:00 Uhr

Letzte Hilfe-Kurs beim Ambulanten Hospizdienst

Anderen Menschen bei einem Unfall oder in einer Notfallsituation beizustehen
und aktiv zu helfen, ist uns aus der „Ersten Hilfe“ wohl bekannt und
selbstverständlich. Vermutlich hat jeder an einen solchen Kurs schon einmal
teilgenommen. Warum sollte das, was mitten im Leben gut und bereitwillig
funktioniert, nicht auch am Lebensende so sein?
Am Freitag, den 01. März in der Z eit von 17 bis 21 h
wird der Ambulante Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze
einen „letzte Hilfe-Kurs“ in den Räumen der Markus-Kirchengemeinde in
Lehrte anbieten.
Gemeinsam ist der ersten und letzten Hilfe eine soziale und fürsorgliche
Haltung, die die Not anderer Menschen erkennt und ihnen beisteht. Ebenso
wie die erste kann auch die letzte Hilfe aktiv sein, z.B. durch Mundpflege,
das Haltgeben bei Unruhe und Verwirrung oder das bloße Dasein angesichts
einer schwierigen Situation bei einem sterbenden Menschen.
Die Idee zum Projekt letzte Hilfe stammt von dem Palliativmediziner Dr.
Georg Bollig aus Schleswig, der damit die breite Öffentlichkeit wieder mehr
mit den Themen „Sterben und Tod“ vertraut machen möchte. Inzwischen
werden die Kurse in mehreren Ländern Europas und in Deutschland bundesweit
von zertifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern durchgeführt.
Dabei geht es um die Themen „Sterben als ein Teil des Lebens“, „Vorsorgen
und entscheiden“, „Leiden lindern“ und „Abschied nehmen“. Zum „kleinen
Einmaleins der Sterbebegleitung“ – wie der Kurs auch häufig beschrieben
wird – gehören kleine praktische Maßnahmen ebenso wie theoretische Fragen
zu Sterben, Tod und Trauer.
Freitag, 01.03.2019 in der Zeit von 17 bis 21 Uhr
im Gemeindehaus der Markus-Kirchengemeinde, Am Distelborn 3
in Lehrte an.
Interessierte können sich dafür bis Freitag 25. Februar 2019 unter
Telefon 05136-8973-11 oder per Mail an hospizdienst.burgdorf@evlka.de
für einen der 15 Plätze im Kurs anmelden. Für die Teilnahme wird eine
Aufwandsentschädigung von 10,- € pro Person erhoben.
Weitere Informationen beim Ambulanten Hospizdienst
Manuela Fenske-Mouanga

Johannesgemeinde|Freitag, 01.03.2019, 19:00 Uhr

Ökumenischer Weltgebetstag

Ökumenischer Weltgebetstag in der Johannesgemeinde
Weltgebetstagsteam

Slowenien spielt eine interessante Rolle in Europa:
Der jungen Demokratie mit kommunistischem Erbe fällt es leicht, Mittlerin zwischen Ost und West, Nord und Süd
zu sein. Schließlich ist das Land schon lange Knotenpunkt internationaler Wanderungs-und Handelsströme.
Christinnen aus Slowenien haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2019 verfasst. Seine zentrale Bibelstelle ist das Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,13-24).
Wir sind eingeladen, uns mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen,
besonders für die, die niemand „auf dem Schirm hat“. Die Frauen aus Slowenien rufen uns zu: Kommt, alles ist bereit!
Wir feiern den diesjährigen Weltgebetstag am 1. März um 19 Uhr in der Kirche der Johannesgemeinde.
Im Anschluss laden die Frauen der Gemeinde ein zu einem gemütlichen
Zusammensitzen bei Kostproben aus der slowenischen Küche. Auch hier
gilt:
Kommt, es ist alles bereit.

 

Steffi Wulf